Michael Schmitz Michael Schmitz, Gründer, theStudentRanking, Aachen, Deutschland

Gründer
bei theStudentRanking
Aachen, Deutschland

Michael Schmitz Michael Schmitz, Gründer, theStudentRanking, Aachen, Deutschland

Gründer, theStudentRanking

Michael Schmitz arbeitet als Gründer bei theStudentRanking. Ihr erfahrt wie es ist schon in der Schulzeit ins Ausland zu gehen und dort ein Praktikum zu machen. Außerdem erfahrt ihr wie es ist im Ausland (Niederlande, Norwegen) zu studieren und dies gleich in vier Städten (Maastricht, Rotterdam, Oslo und Bergen). Ihr könnt lesen wie es ist International Management im Bachelor und International Business im Master zu studieren und erfahrt wie Michael sich das programmieren und Informatik selbst beigebracht hat. Wie man neben dem studieren arbeitet, um sich das Studium zu finanzieren erfahrt ihr ebenfalls. Mit all dem erfahrt ihr schließlich, was man später mit International Management macht und wie es ist als Gründer und Unternehmen zu arbeiten. Wenn du dich für eines dieser Themen interessiert, lies diesen Werdegang!


Studienangebote

Die Schulzeit

Was für ein Typ Schüler warst du?

Als Schüler dauerhaft unter- bzw. überfordert. In Fächern, die mein Interesse geweckt hatten und halten konnten, war ich sehr aktiv. Andere Fächer, die ein über Jahre aufgebautes Grundwissen erforderten (Mathe, Physik), war ich sehr schlecht.

Was hast du nach deinem Abitur/Fachabitur gemacht?
Ich bin direkt nach dem Wirtschaftsabitur (Fokus auf BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik) als Zivildienstleistender bei den Maltesern im Büro gewesen, und danach zu einem Praktikum nach Shanghai bei Daimler gegangen. Vom Praktikum konnte ich direkt mit Selbstvertrauen ins Studium starten, weil ich durch den Auslandsaufenthalt mein Englisch prüfen konnte.

Die Studienzeit

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Was hast du studiert und wie kam es zu deiner Studienwahl?

Zuerst den Bachelor in International Business in Maastricht (auf English), dann einen CEMS Master in Management und M.Sc. in International Management in Rotterdam, immer mit einem Auslandsaufenthalt in Norwegen (Oslo und Bergen, jeweils).

Was macht man im Studium?

Da ich meine gesamte Studienzeit im Ausland und mit ausländischen Kommilitonen und Firmen verbracht habe, sind meine Sprachkenntnisse besser geworden. Am stärksten habe ich durch den Sprung vom Bachelor zum Master gemerkt, wie wertvoll die Bildung für die praktische Arbeit sein kann, und welche Art von Vorgehensweise am nützlichsten ist. Fokus auf praktische Ergebnisse und harte Zahlen sowie ein direktes Vorgehen waren hilfreich. Zusätzlich konnte ich durch gute Studienplanung viel aus anderen Wissensgebieten zusätzlich aufnehmen, was mir später geholfen hat.

Was war im Master anders als im Bachelor?

Der Master war ein wichtiger Schritt zur Arbeitswelt, auch weil die Arbeit und der Umgang untereinander sehr viel wertschätzender und höherwertiger waren. Im Master konnte ich bereits im Sommer anstelle eines Praktikums als selbständiger Berater arbeiten und ein gutes Einkommen erlangen, zusätzlich haben wir viele Kontakte mit und Anfragen von großen und bekannten Firmen gehabt.

Mit welchen Erwartungen hast du damals dein Studium begonnen? Haben sich diese Erwartungen an den Studiengang, die Hochschule, die Stadt, das Studentenleben bestätigt oder war es komplett anders?

Die niederländischen Universitäten waren knallhart, was die Arbeitsbelastung anging, dafür aber auch sehr bereichernd. Fachwissen aus Statistik, Marketing und Finanzmanagement sowie Strategie und Logistik (Operations Research) sind bei meiner täglichen Arbeit sehr hilfreich. Auch die Aufenthalte in Norwegen haben sich ausgezahlt, weil man dort noch andere Denkweisen und Gesellschaftsstrukturen kennenlernt. Zusätzlich sind die Sprachkenntnisse wichtig: Norwegisch und Niederländisch hätte ich sonst nicht gelernt. Und das Studentenleben hat viele attraktive Angebote möglich gemacht – die habe ich allerdings nie genutzt.

Der Job

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Was ist deine Jobbezeichnung?

Unternehmer.

Wie kamst du zu deinem jetzigen Job

Ich war zuerst bei der Deutschen Bank in Frankfurt als Management Trainee, dann habe ich mich selbstständig gemacht und Kurse an Universitäten gegeben, um mir damit Zeit zu verschaffen, besser programmieren zu lernen. Als ich das konnte, habe ich ein Buch geschrieben („Elitestudent“), mit theStudentRanking.com die erste GmbH gegründet und seitdem mit Zug-Erstattung.de (siehe die Computerbild im Januar 15) und einem weiteren neuen Projekt weitere Grundlagen für mein Wachstum gelegt.

Was macht Dein Unternehmen und wie ist es dort zu arbeiten?

Die erste Firma hatte zum Höhepunkt 19 Mitarbeiter und ein Angebot eines Staatsfonds für ein Investment, welches ich aus privaten Gründen abgelehnt habe. Dabei geht es um die Verbindung von Studenten untereinander, und die Möglichkeit, ehrliches Feedback bezüglich des eigenen Marktwertes zu bekommen.

In den anderen Projekten arbeite ich mit Experten auf dem jeweiligen Feld wie Professoren, Investoren und Anwälten. Der Umgangston ist höflich, aber sehr direkt, und der Fokus liegt auf pragmatischen, profitablen Lösungen. Die Arbeitszeit ist immer variabel, aber erschöpfend. Wenn ich wach bin, arbeite ich im Regelfall, was bei den anderen (außer den Angestellten) auch der Fall ist.

Was machst du genau in deinem Job? - Wie läuft ein normaler Arbeitstag bei dir ab?

Ich stehe zwischen 7:00 (Vorträge/Reisen/frühes Meeting) und 10:00 Uhr (falls ich am Vortag bis 3:00 Uhr programmiert habe) auf, je nachdem, was der Tagesablauf verlangt. Dann fahre ich entweder mit dem Fahrrad oder Auto ins Büro, arbeite dort bis ca. 19:00 Uhr und fahre dann nach Hause. Wenn ich gekocht und gegessen habe, lege ich ab 21:00 Uhr noch eine Arbeitsperiode ein, welche häufig bis Mitternacht, manchmal auch bis in den nächsten Morgen, geht.

Auf der Arbeit übernehme ich die Vogelperspektive und plane die Finanzen und strategisch die nächsten Schritte, begleite Mitstreiter bei der Optimierung von Prozessen und betreute die tägliche Arbeit, wenn nötig. E-Mails und Telefon mit Kunden oder der Presse, Bewerbern und anderen Firmen bzw. Freelancern sind ca. 40% der Zeit, interne Unterstützung weitere 40%. Wenn möglich, programmiere ich auch an den Projekten weiter.

Was machst du genau in deinem Job? - Was findest du ist das spannendste an deinem Job?

Ich baue an meinen eigenen Dingen – wie ein kleiner Junge, der glücklich mit Lego spielt. Es ist einfach toll, etwas aufzubauen, und auch die Fortschritte zu sehen. Geld ist auch wichtig.

War der Job auf deinen Studiengang zugeschnitten oder kann man auch etwas anderes machen, um in deinem Bereich tätig zu werden?

Es ist nützlich, BWL studiert zu haben. Mein Hauptvorteil ist aber die Kombination von zwei Fachgebieten, der Informatik und der Betriebswirtschaft. Dadurch kann ich alleine Geschäftsideen erforschen und umsetzen, was mir einen deutlichen Vorteil bringt. Nachteile sind natürlich finanzielle Unsicherheit in der Wachstumsphase und die Last, immer am Ende verantwortlich zu sein.

Was würdest du deinem jüngeren Ich raten?

Ich würde meinem jüngeren Ich raten, bereits parallel zum Studium den Einstieg in ein Startup zu finden und dort als Programmierer zu arbeiten. D.h. 60% der Wachphasen aufs Studium verwenden und den Rest der Zeit programmieren. Wenn ich jetzt jung wäre, würde ich mich sofort in die Startup-Szene stürzen: Kontakte und Erfahrung dort sind unglaublich wichtig.

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