Nikolaj Nikolaj, Software Engineer, Große Softwarefirma

Software Engineer
bei Große Softwarefirma

Nikolaj Nikolaj, Software Engineer, Große Softwarefirma

Software Engineer, Große Softwarefirma

Wie ist es Informatik am KIT zu studieren und was macht man später mit einem Informatikstudium? Nikolaj berichtet hier über sein Informatikstudium und seinen Job als Software Engineer. Das spannendeste an seinem jetztigen Beruf ist für ihn der Umgang mit Menschen bei größeren Softwareprojekten. Viele verschiedene Interessen und Meinungen unter einen Hut zu bringen findet er dabei immer wieder interessant.

Deine Schulzeit

Was für ein Typ Schüler warst du?

Ich war fast nie der allerbeste Schüler, aber meine Noten waren relativ anstrengungsfrei überall mindestens gut.
Ich war eher zielstrebig, aber kein Streber. Lieber eine 1- ohne lernen, als eine 1+ mit lernen.

Was hast du nach deinem Schulabschluss gemacht?

Ich habe zwischen Schule und Studium keine Weltreise unternommen, also habe direkt mit dem Studium angefangen. Wahrscheinlich würde ich es wieder so
machen.

Dein Informatik Studium am KIT

Bild: Ausbildung Informatik

Wie kam es zu deiner Studienwahl Informatik am KIT?

Als Zehnjähriger wollte ich Computerspiele bauen. Letztendlich bin ich dann bei Informatik gelandet weil das irgendwie damit zu tun hat, und weil es mir in der Schule sehr leicht fiel. Ich bin in eine Stadt gezogen die weit genug von der "Heimat" entfernt liegt als dass ich noch jedes Wochenende zu meinen Eltern hätte fahren können. Dass die Universität dort für mein Fach gut ist war für mich auch entscheidend.

Finanziert habe ich mein Studium teilweise über BAFÖG, Geld von meinen Eltern, und einen KfW-Studienkredit.Gearbeitet um das Studium zu finanzieren habe ich nicht.

Was genau macht man im Studium?

Also man macht natürlich hauptsächlich Informatik & Mathematik ;) Die Auswahl an konkreten Fächern in den Bereichen ist dabei ziemlich groß, es macht keinen Sinn sie hier aufzuzählen.
Konkret macht man während der Vorlesungszeit Übungsaufgaben, und hört sich vielleicht auch mal eine Vorlesung an. In der vorlesungsfreien Zeit bereitet man sich auf Klausuren vor. Später im Studium verschiebt sich der Fokus. Man schreibt, und programmiert Dinge alleine oder in kleinen Gruppen.

Praktische Erfahrungen sammelt man für den Wissenschaftsbetrieb, für die Arbeit in der freien Wirtschaft eher nicht.

Dein Job als Software Engineer

Wie kamst du zu deinem jetzigen Job?

Meinen ersten Job habe ich nach dem Studium über Xing gefunden. Ich kannte die Firma überhaupt nicht, aber es hat thematisch zufällig sehr gut zu meinem Spezialgebiet gepasst. In der Zwischenzeit habe ich schon
mehrfach den Job gewechselt, immer dann wenn mir langweilig wurde.

Geld spielt für meine Entscheidungen keine große Rolle, Spaß und Leidenschaft schon. Mehr oder weniger hat sich das soweit immer für eine Zeit lang erfüllt.

Wie sind die Berufschancen mit deinem Studium?

Mit Informatik ist es leicht einen Job zu finden. Nach meinem ersten Job habe ich gar nicht gesucht, sondern ich wurde gefunden. Soweit war es jedes Mal als ich wechseln wollte auch nicht schwierig wieder etwas neues zu finden.

Was macht Dein Unternehmen und wie ist es dort zu arbeiten?

Das Unternehmen in dem ich derzeit arbeite ist ein Konzern mit mehreren tausend Mitarbeitern. In meinem Bereich arbeiten etwa 200 Menschen, und in meiner Abteilung 20. Wir entwickeln und warten die Software für einen großen Online-Shop.
Am besten an dem Unternehmen ist das lockere Umfeld, und die relativ große Freiheit die man bei der Auswahl von Technologien dort hat.

Was machst du genau in deinem Job?

Das spannendste an meinem Job ist der Umgang mit Menschen. Sobald an einem Softwareprojekt eine größere Gruppe beteiligt ist spielen zwischenmenschliche Faktoren eine größere Rolle als technische Probleme. Viele verschiedene Interessen und Meinungen irgendwie unter einen Hut zu bringen ist immer wieder interessant.
Mein Arbeitsalltag besteht etwa zur Hälfte daraus Software zu entwickeln, d.h. Fehler in Programmen zu beheben, oder neue Features zu bauen. Den Rest der Zeit verbringe ich mit administrativen Dingen, Planungs-Meetings und so weiter.
Meine Arbeitszeiten liegen bei 40 Stunden pro Woche, es gibt keinen festen Arbeitszeitbeginn, und Überstunden auch nicht.

Was würdest du deinem jüngeren Ich raten?

Ich würde mir raten mir mit dem Studium mehr Zeit zu lassen. So viel freie Zeit hat man danach so leicht nicht mehr, und es ist garantiert nicht verkehrt das etwas mehr auszukosten.

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