Jenny Kayser Jenny Kayser, Diplom-Verwaltungswirtin und Sozialarbeiterin, Große Behörde, München, Deutschland

Diplom-Verwaltungswirtin und Sozialarbeiterin
bei Große Behörde
München, Deutschland

Jenny Kayser Jenny Kayser, Diplom-Verwaltungswirtin und Sozialarbeiterin, Große Behörde, München, Deutschland

Diplom-Verwaltungswirtin und Sozialarbeiterin, Große Behörde

Soziale Arbeit zu studieren hat sich Jenny nach Ihrer Laufbahn als Beamte entschieden. Sie erklärt warum Sie sich nach Ihrer Verbeamtung noch einmal umentschieden hat, wie es ist als Beamte zu arbeiten und wie man Beamte wird. Warum sie genau soziale Arbeit als Zweitstudium studiert hat erklärt sie ebenfalls. Beamtin wurde sie in einem dualem Studium zur Diplom-Verwaltungswirtin.


Studienangebote

Die Schulzeit

Was für ein Typ Schüler warst du?

Ich bin immer gern in die Schule gegangen. Fächer wie Kunst oder Musik mochte ich weniger aber Mathe, Geschichte etc fand ich schon interessant.

Was hast du nach deinem Schulabschluss gemacht?

Ich habe nach dem Abi ein duales Studium bei einer Behörde angefangen und auch abgeschlossen. Das ermöglichte mir den Eintritt in einen Beamtenstatus aber mein Traumberuf war das nicht. Am meisten beeindruckt hat mich der Umzug von der Kleinstadt nach Berlin. Das war auf jeden Fall ein riesiger Schritt und aus heutiger Sicht war es total wichtig mal rauszukommen. Berlin ist toll und als Studienort hervorragend geeignet.

Die Studienzeit

Was hast du studiert und wie kam es zu deiner Studienwahl?

Das Studium zum Diplom-Verwaltungswirt hat sich für mich ergeben. Ich wollte es nie unbedingt aber irgendwas muss man ja nach dem Abi machen und da bin ich halt nach Berlin gegangen. Ich habe während des Studiums bereits Geld verdient. Da war die Finanzierung gesichert.

Ich arbeite noch heute in dem Beruf, wobei ich nebenbei mittlerweile ein weiteres Studium absolviert habe. Soziale Arbeit ist etwas wo ich mit Herzblut dahinter stehe und deshalb habe ich ein Zweitstudium begonnen. Den Abschluss habe ich seit kurzem in der Tasche, eine berufliche Veränderung muss aus privaten Gründen noch etwas warten.

Was genau macht man im Studium?

Das Studium in Berlin wie auch das Zweitstudium in Jena waren beide an Fachhochschulen und damit sehr praxisorientiert. Das fand ich sehr gut.

Soziale Arbeit wird von vielen Bezugswissenschaften beeinflusst, so dass das Studium ein bunter Mix aus Psychologie, Gesundheitswissenschaften, Recht, Sozialmanagement und Sozialarbeit ist. Ich fand das immer recht interessant, denn man lernt so oder so auch immer für das Leben mit.

Am spannendsten waren natürlich die Praktika und auch die Projekte, die im Laufe des Studiums anstanden.

Was war im Master anders als im Bachelor?

Der Master war eher theorielastig. Ich habe den Master im gleichen Studienfach gewählt wie im Bachelor. Ich hätte mir hier mehr Praxisbezug gewünscht.

Mit welchen Erwartungen hast du damals dein Studium begonnen?

Hochschule und Studium in Jena würde ich auf jeden Fall weiter empfehlen. Mein vorheriger Studiengang ist stark zugangsbeschränkt und heute auch nicht mehr so empfehlenswert, denn die Möglichkeiten zur Verbeamtung gibt es fast nicht mehr und der Studieninhalt ist sehr fachspezifisch.

Der Job

Was ist deine Jobbezeichnung?

Aus dem ersten Studium heraus bin ich Diplom-Verwaltungswirt (FH), der zweite Studiengang machte mich zum staatlich anerkannten Sozialarbeiter.

Wie kamst du zu deinem jetzigen Job?

Ich arbeite noch immer in meinem ersten Beruf, der sich unmittelbar an den erfolgreichen Anschluss im Studium anschloss. Mittlerweile habe ich eine Position innerhalb der Behörde, die mir Spaß macht. Es ist und bleibt jedoch dabei, dass es nicht mein Traumberuf ist.

Wie sind die Berufschancen mit deinem Studium und wie schwierig ist es deinen momentanen Job zu bekommen?

Meinen jetzigen Job bekommt man nicht ohne weiteres. Hier sind umfangreiche Bewerbungsverfahren erforderlich gewesen und eben das duale Studium.

Soziale Arbeit hingegen wird aktuell gebraucht. Leider sind die vielen Stellenausschreibungen oft mit niedrigen Gehältern und Teilzeitarbeit verbunden.

Was macht Dein Unternehmen und wie ist es dort zu arbeiten?

Mein Unternehmen ist eine Behörde mit über 25.000 Mitarbeitern in den verschiedensten Bereichen. Die Hierarchien sind stark spürbar aber so ist der öffentliche Dienst nun einmal.

Wie läuft ein normaler Arbeitstag bei dir ab?

Ich arbeite weitestgehend selbstständig mit festen Arbeitszeiten. Da ich im Außendienst mit stets wechselnden Kunden zu tun habe, gibt es in der Regel keine Normalität.

Was findest du ist das Spannendste an deinem Job?

Ich treffe viele unterschiedliche Menschen und bekomme einen kurzen Einblick in die Arbeitsweise verschiedenster Unternehmen.

War der Job auf deinen Studiengang zugeschnitten oder kann man auch etwas anderes machen, um in deinem Bereich tätig zu werden?

Das Studium an sich ist nicht auf den Außendienst zugeschnitten. Auch andere Berufsgruppen können sich dafür eignen. Es sind jedoch immer Zusatzausbildungen erforderlich, die der Arbeitgeber aber ermöglicht.

Was würdest du deinem jüngeren Ich raten?

Ich würde die Chance auf einen Auslandsaufenthalt nutzen. Das fehlt mir bisher in meinem Werdegang.

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