Paul Siebener Paul Siebener, Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand, Forschungsinstitut

Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand
bei Forschungsinstitut

Paul Siebener Paul Siebener, Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand, Forschungsinstitut

Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand, Forschungsinstitut

Die Ausbildung zum Bankkaufmann hat Paul nach seinem Realschulabschluss gewählt. Von der Ausbildung zum Bankkaufmann ging es in ein Mischstudium aus BWL und Technik bis zu seinem heutigen Job als Doktorand an einem Forschungsinstitut.


Studienangebote

Die Schulzeit

Was für ein Typ Schüler warst du?

Ich denke ich habe das meiste, dass das deutsche Schulsystem zu bieten hat gesehen. Nach 2 Jahren Gymnasium meinte mein Deutschlehrer mir eine 5 ins Zeugnis geben zu müssen und verwehrte mir damit den Zutritt zur 7. Klasse. Interessant war an dieser Stelle, dass genau dieser Lehrer das Selbe mit meinen 2 älteren Brüdern schon zuvor gemacht hatte. Naja, ich muss zugeben ich hatte mich auch ein bisschen schwer getan. Auf der Realschule war ich anschließend ein sehr guter Schüler, bis ich meinen Ausbildungsvertrag in der Tasche hatte. Anschließend war Musik für mich wichtiger und ich konzentrierte mich während dem letzten Schuljahr auf die E-Gitarre.

In der Berufsoberschule war ich nach meiner Ausbildung ein motivierter und guter Schüler. Stärkn lagen im Mathematischen, Schwächen weiterhin im Deutschen.

Was hast du nach deinem Schulabschluss gemacht?

Ich bin nach der Realschule direkt in die Ausbildung. Nach der Übernahme habe ich noch ein halbes Jahr Geld verdient und bin anschließend auch wieder direkt auf die Berufsoberschule. Nach dieser ebenfalls direkt in Bachelorstudium

Die Ausbildung - Ausbildung zum Bankkaufmann

Bild: Ausbildung Berufsschule

Wie genau kamst du zu deiner Ausbildung? Welche Ausbildung hast du gemacht?
Ich habe eine Ausbildung als Bankkaufmann gemacht. Im Endeffekt bin ich mir nicht sicher, warum ich diese Ausbildung gewählt habe. ich glaube damals war das einfach die anerkannteste Ausbildung, die man mit einem Realschulabschluss anstreben konnte. Es war auch die Ausbildung mit dem längsten Vorlauf: Bewerbungsphase 1,5 Jahre davor. Als ich die Stelle dann hatte, habe ich die Ausbildung nicht mehr in Frage gestellt. Das war vielleicht ein Fehler. Zusätzlich war mein Großvater Bankdirektor (damals noch ein sehr angesehener Job). Aber ich glaube das hat mich wenig inspiriert.

Was genau macht man in deiner Ausbildung zum Bankkaufmann?

In der Berufsschule wird hauptsächlich Privatkundengeschäft gelehrt. Kapitalanlage, Kreditgeschäft udn Recht als auch Englisch ist alles immer auf Verkauf getrimmt. Praktisch wird man sehr gut darin geschult, wie man mit Kunden umzugehen hat. Kundenkontakt wird zum Normalzustand. Desweiteren sind natürlich intensive Verkaufstrainings and der Tagesordnung.

Die Ausbildung ist vielfältig und man bekommt Einblick in viele Bereiche: Privatkunden-, Vermögenskunden- und Geschäftskundengeschäft sowie Immobilienfinanzierung und Kreditabteilung. Außerdem ist das Versicherungsfeld zu erwähnen... Für mich persönlich war das aber immer ein rotes Tuch.

Welche Eigenschaften sollte man für eine Ausbildung als Bankkaufmann mitbringen?

Eine eher extrovertierte Person wird sich leichter tun. Ich persönlich musste mich erst noch entwickeln. Das war zeitweise hart. Es zeigt aber auch, dass introvertierte Personen den Schritt wagen können.

Die Studienzeit - Von der Ausbildung zum Bankkaufmann ins Studium

Was hast du studiert und wie kam es zu deiner Studienwahl?

Ich dachte damals, dass ich in der Berufsoberschule zu wenig Grundkenntnisseim Bereich Physik udn Mathematik (musste ich mit meiner Ausbildung zum Bankkaufmann im BWL-Zweig wählen) mitgenommen hatte, um ein ingenieurswissenschaftliches Studium zu beginnen. Im Nachhinein war es falsch das zu denken. Spätestens nach dem ersten Semester haben alle die gleichen Voraussetzungen. Ich habe mich leider deshalb für ein mir naheliegenderes Feld entschlossen: BWL. Allerdings ging ich nach Stuttgart, da ich dort zusätzlich 30% Ingenieurswissenschaften wählen konnte. In München gab es den selben Studiengang in grün (TUM-BWL), allerdings wurde ich aufgrund meiner 3 in Deutsch abgelehnt. Sonst wäre ich wahrscheinlich nach München gegangen. Ich hatte folglich eigentlich zwei Kriterien: Inhalt des Studiums und Süddeutschland. Für den Master wechselte ich dann an die TU München. Die Gründe hierfür: besseres Masterkonzept, neue Stadt, neue Herausforderung. Der Anspruch an der TU München ist deutlich höher. Nun ja das ist nun aus jemanden geworden der mit 10 noch Bäcker werden wollte. Keine Ahnung wieso.

Was genau macht man im Studium?

An der Universität Stuttgart in BWL macht man: Rechnungswesen, Marketing, Logistik (alles relativ trocken und einfach) und VWL. In meinem Ingenieursfach Maschinenbau machte ich technische Mechanik, Werkstoffkunde (Sehr anspruchsvoll, da teilweise die gleichen Prüfungen wie die von Maschinenbauern geschrieben werden. Für mich DIE Hürde im Studium). Auch erwähnen möchte ich mein Lieblingswahlfach Naniontechnologien!

An der TU München hatte ich in BWL Strategie, Marketing, Leadership (viele Seminare, teilweise sehr interessant gestaltet) und in Maschinenbau technische Logistik (Wieder einige Fächer zum kömpfen, da wenig Vorkenntnise vorhanden waren, andere waren wiederum sehr easy (Wie Ergonomie).

Ich war außerdem im Austausch an der University of Finland. Ein sehr prägendes Erlebnis, das mir eine neue Sichtweise auf viele Dinge gegeben hat. Eine wahnsinnig gute Zeit! Der karrieretechnische Einfluss eines Auslandssemesters ist zwar für mich absolute Nebensache, aber es wird schon sehr gern gesehen. Eigentlich gibt es nichts anderes, dass man machen kann, das so gut für einen ist und bei Unternehmen so hoch angesehen wird.

Da ich im Bachelor fast einen Ganztagsjob in einer Band hatte, habe ich erst im Master Praxiserfahrung gesammelt (als Werkstudent, Praktikante in der Beratung und im Auslandspraktikum). Dazu kann ich sagen: Ohne Praxiserfahrung ist ein Studienabschluss nicht viel wert! Dies ist nicht nur meine persönliche sondern auch die Meinung vieler Personaler, die ich kenne.

Was hast du zwischen Bachelor und Master gemacht?

Das es mit meiner Bachelorarbeit gut lief, habe ich beschlossen, 5 Wochen (von 14) Pause zu machen :-). Backpacking in Thailand ist nur zu empfehlen, auch um in dieser zeit seinen schon gefassten Entschluss, wie es weiter geht, noch einmal zu überprüfen.

Was war im Bachelor anders als im Master?

Der Master ist bei den meisten der interessentare Teil des Studiums, da man tiefer ins Detail geht. Man kennt seine Stärken und Interessen und vertieft sich entsprechend. Ich persönlich habe das selbe studiert allerdings an zwei verschiedenen Unis, u.a. um Vertiefungen wählen zu können, die meinen Interessen entsprachen. Je nach Vertiefung ist der Master im generellen auch mehr praxisbezogen.

Mit welchen Erwartungen hast du damals dein Studium begonnen?

Ich hatte wenig Erwartungen an das Studium, da ich die Arbeitswelt schin gesehen hatte und die Entscheidung alternativlos war. Von daher habe ich eher mal geschaut was da kommt... und schön war's!

Der Job

Was ist deine Jobbezeichnung?

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Wie kamst du zu deinem jetzigen Job?

Der Job von meinem Betreuer wurde zu der Zeit ausgeschrieben, als ich mit meiner Masterarbeit an diesem Forschungsinstitut fertig war. Da mich der Inhalt seiner Arbeit faszinierte, ahbe ich mich beworben.

Ich war ein halbes Jahr bei einer Bank angestellt. Das ist allerdings nicht ansatzweise zu vergleichen. Vor zwei Jahren wollte ich sicher keien Doktorarbeit schreiben. Dies hatte sich aber schon vor Beginn meiner Masterarbeit geändert. Die Masterarbeit war dann für mich wie ein letzter Test, ob ich wirklich in die wissenschaftliche Richtung gehen möchte.

Meien Jobwahl war, die am besten durchdachte Entscheidung, die ich jemals getroffen habe. Meine Kriterien waren mit absteigender Relevanz die folgenden: Inhalt der Arbeit, gesellschaftliche Relevanz, Zukunftaussichten, Internationalität, Work-Life-Balance, Geld, Ort. Die ersten drei Kriterien sind bisher voll erfüllt, die weiteren sind gut erfüllt.

Wie sind die Berufschancen mit deinem Studium und wie schwierig ist es deinen momentanen Job zu bekommen?

Im Endeffekt in ich über meine Masterarbeit in einem Forschugnsinstitut gelandet. Alternativen wären für mich die Industrie als Trainee oder die Beratung gewesen.

Was macht Dein Unternehmen und wie ist es dort zu arbeiten?

Ich arbeite in einem Forschungsinstitut. Hier wird Forschungs, Beratung und Lehre gemischt, für mich der perfekte Mix. Das Beste ist das hohe Maß an Selbstbestimmung. Klar muss am Ende des Tages die Arbeit erledigt sein. Wie man das erreicht entscheidet man aber selbst.

Was machst du genau in deinem Job?

Ich forsche. Hier arbeite ich z.B. an der wissenschaftlichen Entwicklung eines Projektes, betreue Projektpartner und schreibe außerdem an meiner Dissertation. Was die Beratung angeht berate ich z.b. Unternehmen. Im Teil der Arbeit, die sich mit Lehre beschäftigt, leite ich Übungen und betreue Seminare.

Was würdest du deinem jüngeren Ich raten?

Ich würde unbedingt schon im Bachelor ins Ausland gehen. Das erweitert den Horizont und wirft Fragen auf wie: Will ich den Master/Berufseinstieg eventuell im Ausland machen?

Bei der Wahl des Studiums und der Kurse: Ausschließlicher Dokus auf die Inhalte von Kursen. Das ist nicht immer einfach, da gute Noten mit geringem Aufwand verlockend sind. Am Ende kommt es aber nur darauf an seine Interessen zu entdecken.

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