Berufsaussichten im Sozialbereich

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Hi Campusspezialisten Uni Erfurt,

Hey. Ich möchte gern meinen Studiengang wechseln und etwas Soziales studieren, bin mir jedoch nicht sicher, was ich später damit anfangen will, da 'Sozialbereich' ja doch sehr allgemein ist. Ich würde gern wissen welche Berufsaussichten so im Sozialbereich zu erwarten sind.

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Antwort von Campusspezialisten Uni Erfurt 22.08.2016 16:05

Hallo Tobi, da Deine Frage mit "Sozialwissenschaften" getaggt ist, nehme ich an, dass Du dahin wechseln willst? Falls ja: Sozialwissenschaften sind an der Uni Erfurt ein Bereich der Staatswissenschaften, d.h. man beschäftigt sich mit Politik und Gesellschaft, schaut sich z.B. Demokratietheorien an oder Staatsentwürfe. Es ist also ein sehr theoretischer Studiengang und hat mit "Sozialer Arbeit", "Sozialpädagogik" etc. nicht wirklich was zu tun. Mögliche spätere Berufsfelder wären natürlich die Politik, entweder als Abgeordneter oder als politischer Berater, Berater in NGOs, Unternehmen oder auch im journalistischen Bereich oder man bleibt an der Uni und geht in die Forschung. Möchte man in ein internationales Unternehmen, empfiehlt sich in Erfurt die Kombination mit einer zweiten Staatswissenschaft, nämlich Wirtschaftswissenschaft. Ich hoffe, das hat Deine Frage beantwortet - falls nicht, spezifiziere sie doch bitte nochmal! :) Liebe Grüße, Hannah, Campusspezialistin
Neu ergänzt am 22.08.2016 um 16:05 Uhr

Nachfrage von Tobi 23.08.2016 17:18

Vielen dank erstmal für die zügige Antwort. Die Erklärungen und Tipps waren schonmal hilfreich, aber eigentlich habe ich mir gewünscht, dass mehr konkrete Studiengänge vorgeschlagen werden. Ich kann mir sowohl was journalistisches als auch was praktisches vorstellen. Politik ist überhaupt nicht in meinen überlegungen aufgetaucht und ich würde auch gern keine Vorschläge in Richtung Politik bevorzugen.

Neu ergänzt am 23.08.2016 um 17:18 Uhr

Antwort von Campusspezialisten Uni Erfurt 23.08.2016 20:08

Hallo Tobi, was hast du dir denn vorgestellt? In Erfurt ist Sozialwissenschaften ein konkreter (politischer) Studiengang. Ebenso Wirtschaftswissenschaften, Internationale Beziehungen (viel Politik) und (wohl am wenigsten "sozial") Rechtswissenschaften, die alle zur Staatswissenschaftlichen Fakultät gehören. Weitere Fächer, die weitestgehend sozial sind, die bei uns jedoch zur Philosophischen bzw. Erziehungswissenschaftlichen Fakultät gehören, wären Kommunikationswissenschaft oder auch Lehr-, Lern- und Trainingspsychologie. Zum Journalismus und weiteren praktischen Berufen: Studium an einer Uni ist selten praktisch. Du lernst hier keine journalistischen Arbeitsweisen etc. Es geht um das wissenschaftliche Arbeiten, Sammeln und Reflektieren von Informationen etc. Deshalb sind die späteren Berufsfelder auch so breit gefächert. Du kannst damit alles und nichts werden, es ist in erster Linie eine akademische Ausbildung. Wenn Du definitiv mehr Praxis willst, solltest Du an eine Fachhochschule gehen oder eine Ausbildung machen. Ich studiere bspw. Kommunikationswissenschaft und Management und möchte damit später wieder in die PR-Agentur, in der ich vor dem Studium gejobbt habe. Für die Arbeit dort hilft mir mein Studium aber nur auf theoretischer Ebene weiter. Könnte ich nicht von Natur aus gut texten und hätte einen Sinn für ästhetische Gestaltung und Kreativität bei Maßnahmen-Entwürfen, könnte ich das nach dem Studium immer noch nicht. Genauso verhält es sich mit journalistischer Arbeit. Wir lernen nicht, wie man einen Artikel gut schreibt, wir beschäftigen uns auf theoretischer Ebene mit Journalismus. Trotzdem kann man mit diesem Studium in einer PR-Agentur oder in der externen Kommunikation eines Unternehmens landen, ebenso wie bei einer Zeitung oder in der Unternehmensberatung, im Personalmanagement etc. etc. Wenn Du eine Übersicht über die Studiengänge der Uni Erfurt möchtest, kann ich dir den Studimat empfehlen. Dort kannst du Haupt- und Nebenfach kombinieren und schauen, welche Kombi dir am besten passt, außerdem gibt es dazu Erfahrungsberichte von Studenten: www.was-studieren.info Ansonsten gibt es natürlich zahlreiche weitere Studiengänge in ganz Deutschland, welche du z.B. im ZEIT Studienführer finden dürftest. Ich hoffe, das hat Dir nochmal weitergeholfen! Liebe Grüße, Hannah, Campusspezialistin
Neu ergänzt am 23.08.2016 um 20:08 Uhr

Nachfrage von Tobi 27.08.2016 11:57

Hi Hannah.

vielen Dank für deine Ausführliche Erläuterung und die Vorschläge!

Jetzt hab ich schonmal was handfesteres wo ich sagen kann das guck ich mir genauer an!

greetz

Tobi

Neu ergänzt am 27.08.2016 um 11:57 Uhr

Antwort von Campusspezialisten Uni Erfurt 27.08.2016 12:22

Gern geschehen und viel Erfolg bei der Studiengangssuche!
Neu ergänzt am 27.08.2016 um 12:22 Uhr

Antwort von Universität Erfurt 23.08.2016 13:54

Hallo Tobi,

die Uni Erfurt bietet eine Vielzahl an Studiengängen. Aus dem sozialen Bereich gibt es z.B.

  • https://www.uni-erfurt.de/studium/studienangebot/ba/erziehungswissenschaft/
  • https://www.uni-erfurt.de/studium/studienangebot/ba/foerderpaedagogik/

Für welche Berufe interessierst du dich? Was schwebt dir vor? Davon ist das natürlich abhängig. Da man bei uns im Zwei-Fach-Bachelor studiert, kann man sich durch geschicktes kombinieren der Fächer neue Tätigkeitsfelder eröffnen.

Viele Grüße

Anja

Neu ergänzt am 23.08.2016 um 13:54 Uhr

Antwort von Stefanie 25.08.2016 18:18

Hi Tobi! Hast du dir denn speziell überlegt, an der Technischen Universität Kaiserslautern Integrative Sozialwissenschaften zu studieren oder tendierst du allgemein zu Sozialwissenschaften oder sogar Sozialer Arbeit ? Wie du aus meinem Profil entnehmen kannst, befinde ich mich noch selbst im Studium (7. Semester und somit am Ende) ich kann dir aber gerne ein paar Infos geben, die ich im Laufe meines Praktikums (in einem Klinik Sozialdienst) sammeln konnte,geben! Lg Stefanie
Neu ergänzt am 25.08.2016 um 18:18 Uhr

Nachfrage von Tobi 27.08.2016 11:55

Hi Stefanie.

Gerne würde ich mehr über den Studiengang erfahren. Hab letztens mit nem Studenten hier in Bochum über den studiengang gesprochen und würde gerne wissen ob der wirklich so ''allgemein'' ist wie mir gerichtet wurde, sprich mit dem Studium ist theoretisch alles möglich später (Arbeit mit: Behinderte, Obdachlose, etc.)?!

greetz

Tobi

Neu ergänzt am 27.08.2016 um 11:55 Uhr

Antwort von Stefanie 28.08.2016 13:09

Ok. Zunächst einmal: ja der Studiengang Integrative Sozialwissenschaften ist sehr allgemein. Wir haben In den Basismodulen Politikwissenschaften,Soziologie, Psychologie, empirische Sozialforschung und BWL/VWL. In den Kompetenzmodulen kannst du dich dann etwas genauer, wenn auch nicht spezifisch, festlegen. Auswahlmöglichkeiten hast du zwischen: SPSS (empirische Sozialforschung), Erwachsenenbildung, Management- und Veranstaltungstechniken (mit Projektmanagement, wobei sich mir hier der Bezug zu den Sozialwissenschaften nicht wirklich erschließt) und Arbeits- und Organisationspsychologie (Organisation im Betrieb, Arbeit und Gesundheit, Mitarbeiterzufriedenheit und Führung, um einige Schlagworte zu nennen). Spezialisieren kannst du dich ab dem 5. Semester dann auf Soziologie oder Politik.

Du hast dir mit mir als Ansprechpartner, jemanden ausgesucht, der dir DRINGEND von diesem Studiengang abrät. Und nicht nur ich, sondern der Großteil der Studentenschaft würde dir das gleiche sagen. Wenn du dir keine weiteren Studiengänge bisher angeschaut hast, und nur unserer zur Option stand, tut mir das natürlich sehr leid, dir da "einen Strich durch die Rechnung" zu machen, aber ich rate dir wirklich davon ab. Der Studiengang existiert erst seit wenigen Jahren und das Konzept ist wirklich noch nicht ausgereift. Unser Fachbereich ist stark unterbesetzt, Seminarangebote von 2 Seminaren à 60 Plätzen für mehr als über 400 Studierende ist selbst für Innummeraten offensichtlich zu wenig. D.h. für dich, dass du den Studiengang auch nur schwer in der Regelstudenzeit absolvieren kannst, wenn dir das wichtig ist. Die meisten (so auch ich) machen 1 bis 2 Semester mehr, weil man durch das fehlende Lehrangebot nur schwer das geforderte Pensum an Creditpoints pro Semester erfüllen kann.

Die Studienaussichten danach für einen aufbauenden Masterstudiengang sehen leider auch nicht so rosig aus, wie man es zu Beginn des Studiums am "Tag der offenen Tür" angepriesen bekommen hat. Ja man bekommt viele Einblicke in die unterschiedlichsten Gesellschaftsbereiche, allderings wird alles nur oberflächlich angekratzt, weil es ganz einfach zuviele Wissenschaften sind, und ein 6 Semestriges Studium nicht ausreicht, um in die Tiefe zu gehen. Das wird man erst im Master können, aber da scheitern wir leider an den Studienordnungen und Zugangsvoraussetzungen. Die meisten Master, vorallem die im Sozialen Bereich (wo ich auch hin möchte), fordern in erster Regel mindestens 210 ETCS Punkte, das Studium der Integrative Sozialwissenschaften hat aber nur 180ETCS. Gibt es dann "Sonderregelungen" in den Studienordnungen, beispielsweise, dass man um zugelassen zu werden, unter den besten 30% der Studierenden sein muss, gleichzeitig aber auch mindestens 36 Credits in Modulen der Erwachsenenbildung/Pädagogik haben soll, scheitern wir Absolventen auch an dieser Hürde. Der Studiengang ist also einfach nicht an die herrschenden Bedingungen auf dem Hochschul- und Ausbildungsmarkt angepasst, was sehr sehr schade ist, aber bevor ich hier Schönmalerei betreibe, sage ich dir ehrlich wie es ist, denn es wäre für dich nur Zeitverschwendung. Es sei denn du kommst aus gut betuchtem Hause, und deine Eltern können sich private Hochschulen für ca. 1500€ an Semesterbeiträgen leisten, dann kannst du sogar in nachgefragte Bereiche wie Wirtschaftspychologie oder Personalentwicklung/ Human Resources gehen. Das einzige wovon ich gehört habe, also Master in die wir ohne Probleme reinkommen sind welche in Chemnitz und in Trier (Sozialforschung).

Wenn du sagst, du möchtest in den Sozialen Bereich, dann ist das doch schonmal ein Punkt wo man ansetzen kann. Ich habe in meinem 5 monatigem Praktikum im Kliniksozialdienst mehr gelernt, als in meinem Studium zuvor, weswegen ich sagen würde: mach ein Praktikum in einer sozialen Einrichtung, oder in einem ambulanten Dienst ( z.B. Alltagsbegleiter, ambulante Eingliederungshilfe, ambulanter Pflegedienst). Dann siehst du direkt, ob es was für dich ist und du kannst direkt einen Bachelor in Sozialer Arbeit oder Sozialpädagogik starten. Und dann steht einer Zulassung für den Master in diesem Bereich auch nichts mehr im Wege. Das werde ich nach meinem Bachelor nämlich auch so machen. Das tolle in der Sozialen Arbeit ist ja, dass es auch hier ein breites Einsatzspektrum gibt und dementsprechend auch viele Bachelor und Masterstudiengänge mit unterschiedlichen Schwerpunkten ( z.b. psychiatrisches Gesundheitsmanagement, Kinder Jugend und Soziales, therapeutische Soziale Arbeit, oder auch mit Pflegeschwerpunkten). Sogar an Fernstudiengänge mangelt es in der Sozialen Arbeit nicht.

Ich hoffe es war nicht zuviel, ich möchte aber auch nicht, dass du dich für den Studiengang entscheidest, weil du nicht weißt wohin mit dir, denn viele die aus diesem Grund dieses Studium begonnen haben, stehen nun vor diesem Dilemma. Natürlich gibt es sicherlich auch den ein oder anderen Bereich, wo wir direkt arbeiten können, aber ich habe mich speziell nur im Bereich der Sozialen Arbeit informiert und da ist es doch etwas schwerlich.

Wenn du noch weitere Fragen hast, zögere nicht mir zu schreiben! lg Steffi

Neu ergänzt am 28.08.2016 um 13:09 Uhr

Antwort von Fachschaft Lehrertum 26.08.2016 12:19

Hallo Tobi,

tatsächlich ist der Sozialbereich sehr groß. Wir als Fachschaft Lehrertum betreuen die Studiengänge des gymnasialen Lehramts (naturwissenschaftliche Kombinationen) und beruflichen Lehramts sowie ein paar Masterstudiengänge (ich nehme aber an, dass es erst einmal um ein grundständiges Bachelorstudium geht?)
In Bayern - und auch den meisten andere Bundesländern - kommt es bei den Einstellungschancen und damit den Berufsaussichten sehr auf die Fächerkombinationen an. Während man mit Gesellschaftswissenschaften und Sprachen eher schlechte bis sehr schlechte Chancen hat, ist je nach gewünschter Schulform der naturwissenschaftlich-technische Bereich stark gefragt. Insbesondere das Lehramt für berufliche Schulen (Berufsschulen, Akademien, Meisterschulen, Fachober- und Berufsoberschulen,...) sucht immer Lehrkräfte mit den Erstfächern Metalltechnik und Elektro- & Informationstechnik. Für Bayern gibt das Kultusministerium immer eine sog. Bedarfsprognose heraus ( https://www.km.bayern.de/lehrer/lehrerausbildung/lehrerbedarfsprognose.html ). Da kann man sehr grob auch herauslesen, was gebraucht wird. Tatsächlich stellen wir zwar durchaus Abweichungen fest, aber die grobe Richtung stimmt. Vielleicht findest du das ja auch noch für andere Bundeslänger.

Man muss aber schon dazu sagen, dass das Lehrerwerden an der Uni keinesfalls ein Studium ist, das man halt studiert, weil man nicht weiß was man studieren will. Insbesondere die bei uns angebotenen Studiengänge sind schon knackig. Und das Lehrersein an sich muss man natürlich mögen.

Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen

Martina von der Fachschaft Lehrertum der Technischen Universität München

Neu ergänzt am 26.08.2016 um 12:19 Uhr

Nachfrage von Tobi 27.08.2016 11:59

Hi Marina.

Mich würde es reizen zu wissen wie's z.B. mit Sonderpedagogik o.ä. im Bereich Lehramt aussieht, wenn du mir da weiterhelfen kannst ;)

greetz

Tobi

Neu ergänzt am 27.08.2016 um 11:59 Uhr

Antwort von Fachschaft Lehrertum 29.08.2016 12:56

Hi Tobi,

die Einstellungschancen für Sonderpädagogik schanken sehr und sind sehr von politischen Vorhaben abhängig. Wie mit Förderschulen, Inklusions- oder Integrationsklassen zukünftig verfahren wird, ist von Politikwechsel zu Politikwechsel anders.
Tatsächlich haben übrigens die meisten sonderpädagogischen Studiengänge auch NCs. Das bayerische Kultusministerium schreibt dazu:
"An den Förderschulen wurden im Jahr 2015 rund 400 Lehrkräfte eingestellt. Insbesondere aufgrund der Maßnahmen zur Umsetzung der Inklusion und zum Ausbau des Ganztagsangebots ist in den unmittelbar kommenden Jahren mit einem deutlich erhöhten Bedarf an Berufseintritten zu rechnen. Aber auch mittel- und längerfristig
werden die Einstellungszahlen das gegenwärtige Niveau aller Voraussicht nach übertreffen. Erst zum Prognosehorizont im Jahr 2030 hin wird der Einstellungsbedarf stärker zurückgehen und dann bei rund 290 liegen." In den nächsten Jahren gibt es also knapp mehr Stellen als fertigwerdende Lehrer, ab spätestens 2030 ist das umgekehrt.

Was - soweit ich weiß - mit Sonderpädagogik bessere Einstellungschancen hat, ist das Studium eines Lehramts (am besten mit guten Einstellungschancen von vorn herein) und dann das Studium einer sonderpädagogischen Erweiterung (Lernbehinderung, Seh-, Hör,- Körper- oder auch motorischer Entwicklungsbedarf). Mit solchen Lehramtskombinationen ist man hervorragend für Inklussionsklassen an weiterführenden Schulen qualifiziert.

Für nähere Infos müsstest du dich aber an eine Fachschaft einer Uni wenden, die auch sonderpädagogische Studiengänge anbietet, wie z.B. die LMU (--> Referat für Lehramt - Konvent der Fachschaften - LMU München - StuVe) oder vermutlich auch Regensburg (Fachschaft Lehramt). Wir haben leider keine solchen Studiengänge.

Grüße

Martina

Neu ergänzt am 29.08.2016 um 12:56 Uhr

Antwort von Jasmin 29.08.2016 20:55

Hey. Im sozialen Bereich ist es meistens so, dass dir niemand etwas Konkretes bezüglich deiner beruflichen Zukunft sagen kann. Das liegt daran, dass es so unendliche viele Einsatzmöglichkeiten für Sozialarbeiter, Sozialwissenschaftler u.ä. gibt. Ich kann dir einige Beispiele nennen, aber letzten Endes liegt es an dir, wohin du gerne möchtest und ob du in deinem Wunschbereich eine Stelle findest: Flüchtlingsberatung, Koordination von Ehrenamtlichen, Arbeit mit Kinder z.B. in einer Förderschule, Arbeit in großen Firmen zum Teamcoaching, NGOs oder andere wohltätige Organisationen. Du kannst auch Projekte selbst starten oder entwickeln, die anderen Menschen helfen oder andere soziale Themen haben. Du merkst, es ist nicht so einfach eine konkrete Antwort auf deine Frage zu geben. In jedem Fall ist es fast immer so, dass du dich in deinen Arbeitsplatz einarbeiten musst, da es selten einen maßgeschneiderten Arbeitsplatz für dein Studium gibt. Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen. Liebe Grüße
Neu ergänzt am 29.08.2016 um 20:55 Uhr

Antwort von Fachschaft Sozialwissenschaften 04.09.2016 14:50

Hallo Tobi,

tut mir Leid, dass ich dir erst so spät Antworte, ich war die letzten 2 Wochen nicht in Deutschland.

Zu deiner Frage: Ich studiere Sozialwissenschaften an der TU Dortmund im Rahmen eines Lehramtsstudiums. Weiterhin sind Sozialwissenschaften nicht dasselbe wie das, was du vermutlich unter "Sozialbereich" verstehst, worunter die meisten eher etwas wie Soziale Arbeit und Sozialpädagogik meinen. Nichtsdestotrotz bekomme ich viel aus den entsprechenden Studienberatungen mit und kann dir zumindest sagen, dass die Berufsaussichten im klassischen Sozialbereich nicht schlecht sind. Die verschiedenen Sozialträger suchen unentwegt nach engagierten kräften, die Bezahlung hingegen ist meistens mittelmäßig, Verträge häufig befristet. Regelabschluss für den akademischen Einstiegsbereich ist hier der Bachelor, mit einem Master hat man idR. kaum Vorteile.

Solltest du konkretere Fragen haben, schreib gerne wieder, kontaktier aber auch ruhig noch personen, die eher in die von dir vorgestellte Richtung studieren.

Viele Grüße
Tobias

Neu ergänzt am 04.09.2016 um 14:50 Uhr